Das Vinzenz von Paul Hospital erweitert sein medizinisches Angebot und eröffnet im Sommer 2026 eine neue Station für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Die 24-Betten-Station befindet sich im umfassend modernisierten, denkmalgeschützten Gebäude St. Josef, das in die weitläufige, parkähnliche Klinikanlage eingebettet ist und eine ruhige, heilungsfördernde Umgebung bietet.
Die Station verfügt überwiegend über komfortable Ein- und Zweibettzimmer mit eigener barrierefreier Nasszelle sowie großzügige, modern ausgestattete Räume für Einzel- und Gruppentherapien.
Mit einem neu aufgestellten, multiprofessionellen Team unter Leitung von Frau Dr. med. Schäfer entsteht ein moderner Behandlungsschwerpunkt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Das therapeutische Angebot umfasst ein breites Spektrum evidenzbasierter Verfahren und verfolgt das Ziel einer ganzheitlichen, an die individuellen Bedürfnisse angepassten Versorgung.
BEHANDLUNGSSCHWERPUNKTE
Charakteristische Krankheitsbilder, die in einer psychosomatischen Abteilung behandelt werden können, sind u.a.:
- Affektive Störungen (vorwiegend depressive und Angsterkrankungen)
- Belastungs- und Anpassungsstörungen im Rahmen längerdauernder Konflikt- und Krisensituationen
- Posttraumatische Belastungsstörungen
- Somatoforme Störungen (organische Symptome ohne Organerkrankung, Somatisierungsstörungen, chronische Schmerzen)
Dr. med. Dagmar Schäfer
Chefärztin
Andrea Nlemibe
Pflegedienstleitung
Sekretariat Pflegedienstleitung
Telefon: 0741 241-2722
Telefax: 0741 241-2796
E-Mail: E-Mail schreiben/kopieren
Im Rahmen der Diagnostik erfolgen eine psychologische und ärztliche Aufnahmeuntersuchung sowie gegebenenfalls eine ausführliche Differentialdiagnostik einschließlich psychometrischer Testdiagnostik; zudem werden EKG- und Laboruntersuchungen durchgeführt. Falls erforderlich, schließt sich eine weiterführende Diagnostik durch die im Haus vorhandenen Abteilungen für Innere Medizin und Neurologie oder im Rahmen externer konsiliarischer Untersuchungen an.
- Verbesserung/Sistieren der Hauptsymptome bzw., wenn dies nicht möglich ist, Unterstützung beim Finden eines guten Umgangs damit
- Psychotherapeutische Arbeit an Prägungen
- Unterstützung bei der Verarbeitung von traumatischen Erfahrungen
- Stärkung eines selbstfürsorglichen Umgangs und Entwicklung von Selbstmitgefühl
- Verbesserung sozialer Kompetenzen und des Konfliktmanagements
- Förderung von Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit
- Unterstützung beim Finden einer tragenden Zukunftsperspektive und gegebenenfalls Vorbereitung einer beruflichen Wiedereingliederungsmaßnahme
- Vorbereitung des Alltagstransfers durch Vor- und Nachbesprechung von Belastungserprobungen im häuslichen Umfeld
- Einzel- und Gruppen-Psychotherapie
- körperorientierte Verfahren (Feldenkrais, Bewegungstherapie, Pilates, Körperskillsgruppe),
- Physiotherapie und Sporttherapie
- Kreativtherapeutische Angebote (differenzierte Ergotherapie, Kunsttherapie, Musiktherapie)
- Gruppentherapeutische Angebote (interaktive Gesprächsgruppe, psychoedukative Gruppen, beispielsweise zu Störungsbildern wie Depression, Traumafolgestörungen oder zum Umgang mit chronischen Schmerzen)
- Achtsamkeitstraining im Einzel- und Gruppensetting
- Erlernen von progressiver Muskelrelaxation oder anderen Entspannungsverfahren
- Biofeedback